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Pferdeosteotherapie

Die Osteotherapeutische Behandlung:

Bei der Osteotherapie handelt es sich um eine manuelle Behandlungsmethode, bei der mit Hilfe des Tastsinns der Hände feinste Blockaden der Gelenke, Knochen, Faszien oder Organe festgestellt und therapiert werden können.
Diese Methode dient der Selbstregulation im Körper des Pferdes mit dem Ziel Erkrankungen vorzubeugen oder den Heilungsprozess positiv zu unterstützen.

Darum benötigt es anschließend mindestens 48 Stunden zur Regeneration. Das Pferd sollte in dieser Zeit nicht geritten werden, sich aber frei bewegen können. Anschließend kann eine 2- bis 4-wöchige Reduzierung oder Umstellung des Trainings notwendig werden.

Ziel der Pferdeosteotherapie ist es Gelenke der Wirbelsäule und der Gliedmaßen manuell zu mobilisieren und zu deblockieren, Verspannungen im Gewebe zu lösen, die Beweglichkeit einzelner Organe zu verbessern und die Spannung des Nervensystems durch Techniken der Cranio-Sakralen Therapie zu beeinflussen. Diese Techniken dienen der Selbstregulation im Körper mit dem Ziel, Erkrankungen vorzubeugen oder den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen.

Für einen anhaltenden Behandlungserfolg ist es notwendig, den Reiter in die Behandlung mit einzubinden. Sie werden über einen gesundheitsfördernden Umgang mit Ihrem Pferd aufgeklärt.

Zum Wohle des Pferdes erfolgen alle Aktivitäten stets in Zusammenarbeit mit Tierarzt, Zahnarzt, Hufschmied und Sattler, sowie mit Ausbilder und Reiter.

Indikationsbereiche der Pferdeosteotherapie:
  • Taktfehler unklarer Herkunft
  • Turniervorbereitung
  • Leistungsabfall
  • Widersetzlichkeiten
  • Rittigkeitsprobleme
  • Nach Komplikationen beim Abfohlen
  • Nach Koliken
  • Traumata
  • Und vieles mehr
Klassischer Ablauf der Behandlung:
  • Anamnese/Vorgespräch:

Vor der Untersuchung Ihres Pferdes findet ein gemeinsames Gespräch statt. Wünschenswert ist die Anwesenheit des Besitzers und / oder des Reiters während der Behandlung. Befunde und auftretende Fragen können so unmittelbar besprochen werden. Das Pferd sollte geputzt und mit ausgekratzten Hufen in seiner gewohnten Umgebung stehen. Die Behandlung wird nach Möglichkeit auf weichem Boden und nicht in der Box stattfinden. Ein gut passendes Halfter (kein Knotenhalfter) ist empfehlenswert .

  • Allgemeine Beurteilung des Pferdes in Ruhe und Bewegung auf hartem und weichem Boden, gegebenenfalls an der Longe oder unter dem Reiter
  • Begutachtung von Sattel und Zaumzeug
  • Mobilitätstest aller [!] Gelenke und anschließende Korrektur, falls Einschränkungen vorhanden sind
  • Überprüfung der Muskeln, Bänder und Faszien. Gegebenenfalls Massage und Dehnung der verspannten, verhärteten Muskulatur und Behandlung der betroffenen Strukturen.
  • Überprüfung des Behandlungerfolges durch nochmaliges Begutachten des Bewegungsverhaltens im Schritt und im Trab.
  • Nachbesprechung, gegebenenfalls Trainingsempfehlungen und Erstellen eines Nachbehandlungsschemas, wenn nötig auch telefonische Nachbetreuung.

Die Behandlungsdauer beträgt etwa 1,5 bis 2h. Je nach Verhalten der Pferdes und Umfang kann dies individuell varrieren.

Für einen optimalen Behandlungserfolg benötigt das Pferd im Anschluss eine Erholungsphase von mindestens 48 Stunden. Es sollte sich frei bewegen können, aber nicht geritten werden. So kann das Pferd, das neugewonnene Bewegungsausmaß über die natürliche und freie Bewegung nutzen und stabilisieren.

Es kann vorkommen, dass die Behandlungserfolge nicht direkt nach der Behandlung sichtbar sind, sondern sich erst nach ein paar Tagen oder einer Woche zeigen. In Fällen mit großem Behandlungsaufwand kann eine Nachbehandlung nach 3 bis 4 Wochen notwendig sein.

Angewandte Behandlungstechniken in der osteotherapeutischen Therapie:
  • OsteotherapeutischeTechniken (sanfte Dehn-, Reflex- und Impulstechniken)
  • Cranio-Sacrale-Therapie
  • Manuelle Therapie
  • Faszientechniken
  • Massagen
  • Triggerpunktbehandlung

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