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Warum ist es wichtig, das Pferd von Kopf bis Huf zu untersuchen?

Pferdeosteopathie von Kopf bis HufPferdeosteotherapie von Kopf bis Huf

Jeder Organismus funktioniert als Einheit. Wenn an einer Stelle eine Bewegungseinschränkung vorliegt, kann dies an einer ganz anderen Stelle zu Schmerzen oder Blockaden führen. Der Körper fängt bei nicht korrigierten Problematiken an zu Kompensieren.

Ein mögliches Beispiel für so eine Reaktion: Bei einem Spatbefund am rechten Sprunggelenk kompensiert das Pferd zur Entlastung der rechten Beckengliedmaße auf die linke Schultergliedmaße. Dadurch kann eine erhöhte Gewebespannung des linken Oberarm-Kopf-Muskels sowie der Brustmuskulatur entstehen. Es kommt zu einer erhöhten Gewebespannung mit Schmerzempfindlichkeit der Oberarmfaszie. Als Folge entsteht eine erhöhte Gewebespannung der Zungenbeinmuskulatur (vorallem links). Dadurch kann eine Läsion des Zungenbeins links entstehen. Eine Kiefer Läsion auf der linken Seite kann eine Folgen sein, wodurch es zu einer Atlas Läsion in Seitneigung auf der linken Seite kommen kann. Letztendlich kommt es zur Läsion der gesamten linksseitigen Halswirbelsäule.

Vermutlich wird der Besitzer sagen: Das Pferd lässt sich schlecht nach rechts stellen und biegen. Um die Ursache zu finden, ist also eine ganzheitliche Untersuchung nötig.