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Warum ist es wichtig, das Pferd von Kopf bis Huf zu untersuchen?

Pferdeosteopathie von Kopf bis HufPferdeosteotherapie von Kopf bis Huf

Jeder Organismus funktioniert als Einheit. Wenn an einer Stelle eine Bewegungseinschränkung vorliegt, kann dies an einer ganz anderen Stelle zu Schmerzen oder Blockaden führen. Der Körper fängt bei nicht korrigierten Problematiken an zu Kompensieren.

Ein mögliches Beispiel für so eine Reaktion: Bei einem Spatbefund am rechten Sprunggelenk kompensiert das Pferd zur Entlastung der rechten Beckengliedmaße auf die linke Schultergliedmaße. Dadurch kann eine erhöhte Gewebespannung des linken Oberarm-Kopf-Muskels sowie der Brustmuskulatur entstehen. Es kommt zu einer erhöhten Gewebespannung mit Schmerzempfindlichkeit der Oberarmfaszie. Als Folge entsteht eine erhöhte Gewebespannung der Zungenbeinmuskulatur (vorallem links). Dadurch kann eine Läsion des Zungenbeins links entstehen. Eine Kiefer Läsion auf der linken Seite kann eine Folgen sein, wodurch es zu einer Atlas Läsion in Seitneigung auf der linken Seite kommen kann. Letztendlich kommt es zur Läsion der gesamten linksseitigen Halswirbelsäule.

Vermutlich wird der Besitzer sagen: Das Pferd lässt sich schlecht nach rechts stellen und biegen. Um die Ursache zu finden, ist also eine ganzheitliche Untersuchung nötig.

Zur Berufsbezeichnung:

DIPO Pferdeosteotherapeutin

Die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Pferdesteotherapeuten und Tierärzten zeichnen das DIPO-Konzept aus.

DIPO-Pferdeosteotherapeuten haben langjährige Erfahrung und eine Basisausbildung als Tierarzt, Arzt oder Physiotherapeut. Sie können so Krankheitsbilder und Kontraindikationen erkennen und im Bedarfsfall entsprechende Spezialisten hinzuziehen.

Die zweijährige Ausbildung zum DIPO-Pferdeosteotherapeuten ist die einzige, die von Tierärztekammern, dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) anerkannt ist.

Den Titel DIPO Pferdeosteotherapeut/in dürfen nur Absolventen mit bestandener Abschlussprüfung führen. Weiterbildungen sind für jeden DIPO-Pferdeosteotherapeuten selbstverständlich. Sie werden auch in regelmäßigen Zeitabständen benötigt, um weiterhin die Berufsbezeichnung DIPO-Pferdeosteotherapeut/in nutzen zu dürfen.

Weitere Informationen zum DIPO finden sie im Internet unter

http://www.osteopathiezentrum.de  20080317090339